Schlafstörungen bei Frauen

Schlaf ist eine notwendige Voraussetzung für die Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und der Gesundheit. Doch in der täglichen Praxis zeigt sich deutlich ein erschreckender Trend: Ein Drittel der Erwachsenenbevölkerung leidet unter Schlafstörungen. Die Patienten erscheinen in einem gestressten, überforderten und häufig völlig zermürbtem Zustand. Frauen sind doppelt so häufig betroffen sind als Männer.
Stehen bei  Schlafstörungen junger Frauen eher psychosoziale Ursachen im Vordergrund, sind es bei Frauen im mittleren Alter zudem auch hormonelle Umstellungsphasen wie Schwangerschaften oder Menopause. Bei älteren Frauen führen häufig unabänderliche Ereignisse zu primären Schlafstörungen, wobei insbesondere in der Geriatrie ein großer Teil der Schlafstörungen als sekundäre Insomnie infolge einer vorliegenden organischen Erkrankung besteht. Einen Ansatz, diese Auslösefaktoren zu erkennen und ein entsprechendes Therapiekonzept zu erstellen, gibt Paracelsus: Jede Krankheit sei auf eine von fünf klassischen Ursachen zurückzuführen. Hierzu gehären unter anderem Folgen von Vergiftungen, psychosoziale Belastungen oder auch Umwelteinflüsse.

„Dys-Schulstress“ oder:

Die Endlosschleife von Überforderung, Versagensängsten und noch mehr Rückschlägen.
Bei einer kurzfristigen Stresssituation, wie etwa in Prüfungen, produziert der Körper vermehrt Noradrenalin zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit . Hält eine Stressreaktion jedoch länger an, wird vermehrt Kortisol produziert, was ein Absinken dieser Leistungsfähigkeit bewirkt. Dieser so genannte „Dys-Schulstress“ geht damit weit über subjektives Empfinden und eine temporale Anforderungsdichte hinaus. Erschreckend ist es insbesondere, wenn stressbedingte Beschwerden bereits im Grundschulalter auftreten.

Therapieziel bei Dys-Schulstress muss stets sein, die Kinder wieder soweit wiederherzustellen, daß sie von seelischen wie körperlichen Schmerzen (Schulmigräne, Schlafstörungen,…) befreit werden, und damit in den Familien Raum geschaffen ist um die Gesamtsituation klar analysieren zu können. In etwa, ob das Kind und Schulform überhaupt zusammenpassen.

Heilkräuter, zeitlos und hilfreich

Die Phytotherapie, zu deutsch Heilkräuterkunde, ist die älteste Therapieform der Welt.  Das belegen Grabfunde bei den Neandertalern und  kräuterkundliche Aufzeichnungen in Keilschrift aus dem mesopotamischen Zweistromland.
Dabei sind Heilpflanzen und Kräuter viel mehr als bloße Wirkstoffe!
Kräuterheilkunde ist eine sinnliche Therapie: Für den Patienten, dessen gesamtes Sinneswesen von den Heilpflanzen angesprochen werden muß – aber auch für den Therapeuten, der jede Heilpflanze mit der er arbeitet zuerst sinnlich erfahren haben muß.

Frauen- und Kinderheilkunde – eine Einheit.

Mutter und Kind getrennt von einander zu betrachten, widerspräche den Grundsätzen einer ganzheitlichen Heilkunde. In der Schwangerschaft bilden Mutter und Kind körperlich wie emotional eine Einheit, die beide ihr ganzes Leben lang in sich tragen werden. Oft liegt in einer scheinbar unbedeutenden Störung dieser Einheit der Schlüssel zu späteren gesundheitlichen Themenstellungen.